Autoversicherung

Kfz-Versicherung – wozu ist sie gut?

Versicherungen jeglicher Art haben in Deutschland bereits eine lange Tradition und sind schon seit über 100 Jahren bekannt. Als Mutter aller Versicherungen kann die gesetzliche Krankenversicherung angesehen werden, die in Deutschland bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt wurde. Kurz nach der Jahrhundertwende folgten dann die ersten privaten Anbieter im Bereich der Versicherungen. Schließlich kamen im Laufe der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr Versicherungsarten aus den verschiedensten Branchen hinzu, unter anderem auch die Kfz-Versicherung, die nach der Krankenversicherung zu den ersten Versicherungsarten im deutschsprachigen Raum zählte.

Dabei verfolgen alle Versicherungen dasselbe Ziel und funktionieren nach demselben Prinzip. So hat auch die Kfz-Versicherung das Ziel, die Risiken für den einzelnen Versicherungsnehmer so weit wie möglich zu minimieren. Dies geschieht dadurch, dass alle Versicherten ihre Beiträge zur Kfz-Versicherung entrichten, quasi in einen Pool einbezahlen, um dann einzelne Schadensfälle begleichen zu können. Die Autoversicherung gehört dabei zu den Versicherungen, die zum einen Teil gesetzlich vorgeschrieben sind, zum anderen Teil aber auch um freiwillige Zusatzversicherungen ergänzt werden können. Der Gesetzgeber schreibt den Abschluss einer Haftpflichtversicherung verbindlich vor, um überhaupt am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Damit sollen finanzielle Unwägbarkeiten für alle Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen werden, da es insbesondere bei Verkehrsunfällen zu erheblichen Sachschäden kommen kann. Vor allem soll jedoch vermieden werden, dass ein Unfallbeteiligter, der ohne eigenes Verschulden in einen Unfall verwickelt wurde, auf seinen Ansprüchen auf Schadenersatz sitzen bleibt, etwa wenn der Unfallverursacher nicht in der Lage ist, den Schaden zu begleichen.

Die freiwilligen Zusatzversicherungen bei der Autoversicherung sind die sogenannten Kaskoversicherungen, wobei hier wiederum zwischen Teilkasko- und Vollkaskoversicherung unterschieden wird. Bei der Teilkaskoversicherung handelt es sich um eine Versicherung, die vor allem Schäden infolge von höherer Gewalt abdeckt, z.B. Hagel, Sturm oder auch Wildunfälle. Die Vollkaskoversicherung tritt dagegen bei selbst verschuldeten Unfällen für die Sachschäden am Fahrzeug des Versicherungsnehmers ein, welche in diesem Fall in der Regel weder von der Haftpflicht- noch von der Teilkaskoversicherung übernommen werden.
Die Kfz-Versicherung soll also allen Bürgern eine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr ermöglichen, ohne dass diese Gefahr laufen, sich nach einem Unfall im finanziellen Ruin wiederzufinden.

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